Wie wird eine Windenergieanlage aufgebaut?

Windenergieanlagen werden aus vielen Einzelteilen zusammengesetzt. Oft werden sie auf Feldern errichtet. Zuerst muss eine Straße zur Baustelle gebaut werden. Diese Zufahrtstraße muss fest und sicher sein, um das große Gewicht der Teile tragen zu können.

Wenn der Weg fertig ist, wird das Fundament hergestellt. Dafür wird eine Menge Beton verbraucht - ungefähr 100 Betonmischer passen in ein Fundament.

Auf dem Fundament wird der Turm errichtet. Ein großer Kran hebt die einzelnen Teilstücke des Stahlrohrturmes in die Höhe und setzt sie aufeinander.

Das ist eine schwierige und bei Wind auch gefährliche Arbeit. Die Turmstücke sind bis zu fünf Meter breit und bis zu 30 Meter lang. Sie werden fest miteinander und mit dem Fundament verschraubt.

Der Kran hebt die Gondel in die Höhe und setzt sie auf den Turm. Bei sehr großen Windenergieanlagen kann die Gondel auch in mehreren Teilen montiert werden.

Nabe und Rotorblätter werden am Schluss angebracht. Manchmal wird zuerst die Nabe an die Gondel angesetzt, bevor die Rotorblätter angeschraubt werden. Bei anderen Modellen werden die Rotorblätter schon am Boden an der Nabe befestigt. Dann wird der komplette Rotor von zwei Kränen in die Höhe gehoben und mit der Gondel verschraubt.

Wenn das Windrad steht, werden die Stromkabel gelegt. Dann wird die Anlage mit dem Stromnetz verbunden. Am Schluss prüfen Techniker, ob alles richtig funktioniert. Wenn die Anlage 20 bis 25 Jahre lang Strom erzeugt hat, wird sie komplett wieder abgebaut und meist durch ein moderneres Modell ersetzt.

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