Welche Teile gehören zu einer Windenergieanlage?

Eine Windkraftanlage besteht aus vielen Teilen. Ganz wichtig ist das Fundament: Die Windenergieanlage muss fest im Boden verankert sein, damit sie auch bei Sturm sicher steht und nicht umstürzen kann. Dort, wo der Baugrund fest und tragfähig ist, werden Flachfundamente aus Beton gegossen. Bei weichem Untergrund, zum Beispiel in Mooren, werden Pfähle in den Untergrund gerammt, die den Turm sicher tragen.

Der Turm einer Windkraftanlage trägt die Gondel und den Rotor. Es gibt unterschiedliche Arten von Türmen: Gittermasten, Stahlrohrtürme oder Türme aus Beton. Die meisten Türme werden aus Stahlrohr gebaut. Sie sind wie ein dickes Rohr geformt, das nach oben dünner wird. Sie sind sehr stabil.

Die Rotorblätter sind auf der Nabe angebracht. Nabe und Rotorblätter nennt man zusammen auch Rotor. Die meisten Windenergieanlagen haben eine Nabe mit drei Rotorblättern.

Rotor und Gondel sind beweglich auf dem Turm montiert, damit der Rotor sich immer in den Wind drehen kann. Außerdem können sich bei vielen Windrädern die Rotorblätter auch um ihre eigene Achse bewegen.

Je nach Größe einer Anlage haben Rotorblätter eine Länge zwischen 20 und 50 Metern. Bei sehr großen Anlagen können sie sogar über 60 Meter lang sein. Die Rotorblätter sind so ähnlich wie Flugzeugflügel konstruiert. Durch ihre Form können sie die Windenergie besonders gut aufnehmen.

Im Transformatorhäuschen wird der Strom aus der Windenergieanlage so umgewandelt, dass er in das Überlandstromnetz eingespeist werden kann. Bei manchen Windkraftanlagen befindet sich der Transformator auch im Turm.

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