Was sind Offshore-Windenergieanlagen?

Draußen auf dem Meer weht der Wind kräftiger und beständiger als an Land. Windparks vor der Küste können deshalb mehr Strom produzieren als Anlagen, die auf dem Land errichtet werden. Die Windparks im Meer liegen „abseits der Küste“. Auf Englisch heißt das „offshore“.

Offshore-Windräder sind Riesen. Ihre Rotoren haben einen Durchmesser von 120 Metern. Die Gondel einer Offshore-Anlage ist beinahe so groß wie ein Haus. Sie befindet sich fast 100 Meter über dem Meer und wiegt mehrere Hundert Tonnen.

Die Türme der Offshore-Anlagen müssen besonders stabil sein. Sie müssen dem starken Wind und den meterhohen Wellen trotzen, das Gewicht der Gondel tragen und dürfen durch das Salzwasser nicht rosten oder beschädigt werden.

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